Eine Art Tagebuch…

Beobachtungen ¦ Fotos ¦ Notizen

Archiv für Juli 2006

Böser Tag

mit 4 Kommentaren

Heute schlecht gelaunt und das kam so (Auszug):

  • Ebay löscht ein Angebot als unzulässig samt dem Anbieter drei Minuten nachdem ich gekauft und natürlich gleich online überwiesen habe.
  • Ein Telefongespräch (igitt) nahm eine unverhofft negativ-positive Wendung (schwer zu erklären).
  • Meine berufliche Zukunft wir mir immer nebulöser (ok, der ist schon alt).
  • Seit drei Stunden sitzen zwei Mexikaner auf der Terrasse und labern und labern und labern.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

31. Juli 2006 um 13:47

Veröffentlicht in Beruf, Innenleben

Randale im Haus

mit 2 Kommentaren

Madame Lilli gefällt sich schon seit einer halben Stunde darin ihre zuletzt erworbene Spielmaus die Treppe hochzuschleppen und sie dann mit der Pfote die Stufen hinunterzukicken. Dann rennt sie wie eine Irre hinterher, beißt darauf herum und schleppt sie anschließend im Maul wieder nach oben.

Besonders aus dem Häuschen gerät sie, wenn die Maus zwischen den Stufen einfach durchrutscht und nach unten fällt. Weil da die Maus vollkommen aus ihrem Blickfeld gerät, sie aber das Klappern derselben noch hört, wertet sie das als besonders infamen Fluchtversuch, macht einen Fuchsschwanz und einen Hahnenkamm auf dem Rücken und poltert hysterisch der Maus hinterher, den Fluchtversuch zu vereiteln.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

30. Juli 2006 um 10:14

Veröffentlicht in Katze

Unbefriedigt

mit 3 Kommentaren

Ich glaube nicht, dass der Mensch, der via Suchmaschine nach „phallus zeigen“ gesucht und diesen Artikel von mir gefunden hat, mit dem Ergebnis besonders zufrieden war.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

29. Juli 2006 um 13:12

Veröffentlicht in Notizen

Endlich Regen

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Es hat geregnet! Aber nur leicht und nicht sehr lange. Schade…

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

28. Juli 2006 um 19:59

Veröffentlicht in Notizen

Enrique Líster über Ernest Hemingway

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Enrique Líster über Hemingway in seinem Buch „Unser Krieg“ („Nuestra guerra“):

„Ich kannte Hemingway aus den Tagen der Schlacht von Guadalajara. Er war ein Mann, der alles selbst und genau sehen wollte und der, wenn man es ihm nicht erlaubte, störrisch wurde wie ein kleiner Junge, dem man sein Spielzeug weggenommen hat. Mehrmals war er mir böse, weil ich ihn nicht bis zu den vordersten Linien gehen ließ; aber das gab sich dann später wieder.
Als ich einige Jahre nach dem Ende des Krieges sein Buch „Wem die Stunde schlägt“ las, war ich unangenehm überrascht, aber ich wunderte mich nicht allzusehr. Ich hegte nicht den geringsten Zweifel, daß sich Hemingway mit unserer Sache während des Krieges und bis zu seinem Tod identifizierte. Wie ist es dann zu erklären, daß er dieses Buch schrieb, das ein grobes Zerrbild unseres Krieges und des heroischen Kampfes unseres Volkes und der „Freiwilligen der Freiheit“ darstellt? Ich glaube, daß er damals nur die Oberfläche sah, nicht imstande war, das Ganze zu erfassen. Der Kampf des spanischen Volkes war allzugroß, als daß ihn Hemingway trotz seines Talentes in all seiner Tiefe hätte verstehen können. Hemingway ließ sich wie viele andere oft vom Äußerlichen leiten, vom Anekdotischen, vom Sichtbaren unseres Kampfes, ohne in sein Inneres einzudringen und vor allem ohne die tiefen Nachwirkungen zu verstehen, die diese heroische Seite unserer Geschichte auf die ganze demokratische Entwicklung Spaniens haben mußte.“

Ich glaube – ohne es belegen zu können – Líster hat Hemingway besonders die Szene in „Wem die Stunde schlägt“ übelgenommen, in dem der Weg des Boten zum Generalstab beschrieben wird und der Bote ewig durch einen vollkommen nutzlosen aber gefährlichen politischen Kommissar aufgehalten wird und dadurch die Nachricht zu spät im Generalstab ankommt. Im übrigen war Hemingway in erster Linie Schriftsteller und das er den Spanischen Bürgerkrieg auch als Kulisse für seinen Roman genommen hat, kann man ihm nicht ernsthaft vorwerfen.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

28. Juli 2006 um 19:49

Veröffentlicht in Literatur, Zitate

Aufgemerkt!

mit 2 Kommentaren

Der liebe Gott, so es ihn denn gibt, hat auf meine Bitte um einen Lottogewinn prompt reagiert. Kann man nix gegen sagen. Das die Höhe mit 2,50 € etwas dürftig ausfällt, ist hingegen ärgerlich. Wahrscheinlich will er mich Demut lehren und das Geld auch nicht alles ist, der Mensch im Mittelpunkt steht und so Zeugs.

Lieber Gott, ich will ja nicht undankbar sein aber du verstehst das nicht. Geld ist wichtig – nein, Geld ist alles. Menschen dagegen sind beliebig und jederzeit austausch- und ersetzbar. Ein Mensch stellt heutzutage keinen Wert mehr dar. Kannste glauben. Man muss sich nicht weiter mit ihm befassen. Wenn er Ansprüche stellt, krank wird oder sonst wie nervt, kann man ihn ganz problemlos austauschen. Nur Geld macht ihn zu etwas und hebt ihn heraus aus dem Heer der Ersatzmenschen.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

27. Juli 2006 um 19:51

Veröffentlicht in Notizen

Ganz allgemein

mit 2 Kommentaren

Wenn der Staat es nicht für nötig hält sich um seine Kinder zu kümmern, warum sollten sich dann die Kinder um den Staat was scheren?

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

27. Juli 2006 um 13:55

Veröffentlicht in Innenleben

Admiral noch mal

mit 3 Kommentaren

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Geschrieben von Ferdinand Bardamu

26. Juli 2006 um 19:11

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Nur Unsinn inne Rübe

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Die ewige Hitze macht mich ganz mürbe im Kopf. Nachdenken fällt mir seit jeher schwer aber bei diesen Temperaturen ist es vollkommen aussichtslos zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen. Alles was mir einfällt, halte ich selbst 10 Minuten später für den reinsten Schwachsinn.

Ich kann nur hoffen, dass ich im Lotto gewinne (diesmal richtig), damit das ergebnislose Grübeln, meine finanzielle Zukunft betreffend, bald gegenstandslos wird. Dann kann ich mit gutem Gewissen den ganzen Tag Unsinn denken und reden und schreiben.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

26. Juli 2006 um 12:07

Veröffentlicht in Notizen

Hitzebegleiterscheinung

mit 5 Kommentaren

Heute ist mir ein weiterer Nachteil der momentanen Hitzewelle besonders bewusst geworden. Jedesmal wenn ich vom Schreibtisch aufstehe, kleben mir zwei bis drei Zettel, die ich da abgelegt hatte, am Unterarm. Normalerweise nur kleine Notizzettel oder erschlaffte Post its, die dann nach und nach wieder von mir abfallen, wie Blätter vom Baum im Herbst. Seit heute nun bleiben aber sogar A4-Blätter kleben und auch „Der Spiegel“ machte schon erste Anstalten sich festzusaugen. Das geht ja nun wirklich zu weit.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

25. Juli 2006 um 19:50

Veröffentlicht in Notizen