Eine Art Tagebuch…

Beobachtungen ¦ Fotos ¦ Notizen

Archive for April, 2007

Pusteblumen

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Written by Ferdinand Bardamu

April 30th, 2007 um 7:45 Uhr nachmittags

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Maulwurf zum Reinschreiben

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Ich weiß zwar noch nicht lange, was ein Moleskine ist aber seit ich es weiß, ist mir klar, ich brauche unbedingt eins. Ich will eins haben, ich muss eins haben. Denn ich ertrage meinen selbst erzeugten Zettelwahnsinn nicht länger.

Da steht zwar meistens Nonsens drauf, auf den kleinen bunten Papierschnipseln, und selbst die besseren Notizsplitter erscheinen mir Tage oder Stunden später oft schon unverständlich oder banal. Aber wenn ich in ein schickes Notizbuch schreibe, wertet das noch die alltäglichste Notiz auf. Natürlich hatte ich früher schon Notizbücher aber eben kein Moleskine sondern nur so billige Kritzelbüchlein.

Ich bin überzeugt, wenn ich erst ein Moleskine habe, werde ich zu einem besseren Menschen.

Written by Ferdinand Bardamu

April 30th, 2007 um 1:51 Uhr nachmittags

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“Der deutschen Wirtschaft”

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Geld oder Leben so heißt der Blog der Akteure, die vor ein paar Tagen die Bedeutung des Deutschen Bundestages richtig stellten und den Reichstag entsprechend umdekorierten. Nicht mehr dem deutschen Volke sondern der deutschen Wirtschaft ist er verpflichtet - damit sprechen sie vielen aus dem Herzen.

Das politische System in Deutschland und die angeschlossenen korrumpierten Massenmedien sind zutiefst verfault und verkommen. Die weitestgehende Nichtpräsenz dieser Aktion in den etablierten Medien spricht Bände. Das Wort Scheindemokratie macht die Runde und der Unmut am gegenwärtigen Zustand wächst.

Es braucht mehr solcher Aktionen, denn ich bin überzeugt, der Großteil der Menschen ist keineswegs so politikverdrossen und desinteressiert am Zustand dieses Landes wie man uns einreden will. Man sollte sich da vom Schweigen der vielen angeschissenen, gedemütigten und ignorierten Menschen nicht täuschen lassen. Das Schweigen wird langsam drohend. Wer will, kann die Zeichen lesen.

Da kommt mir doch wie zufällig ein Zitat aus Fight Club in den Sinn, der Film, der gestern (noch ein Zufall) wieder einmal im Fernsehen lief, und den man der Polit- und Wirtschaftsmafia entgegen schreien will:

Ihr macht Jagd auf die Leute, auf die ihr angewiesen seid! Wir kochen eure Mahlzeiten, fahren eure Krankenwagen, stellen eure Anrufe durch, holen euren Müll ab… Wir bewachen euch, während ihr schlaft… Versucht nicht, uns zu verarschen!

via Wut!

Nachtrag 30.04.2007 12:09 Uhr:
Unter der Überschrift “Über die Aktion im Bundestag” gibt es in der Online Ausgabe der “Junge Welt” eine weitere Stellungnahme der Initiatoren der Reichstagsaktion.

Written by Ferdinand Bardamu

April 29th, 2007 um 11:25 Uhr vormittags

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Im Kreis

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Um nicht anzurufen, denn anrufen hasse ich, schreibe ich eine E-Mail an meine Krankenkasse. Schnell ist die Antwort da. Die Freude währt nicht lange.

Die Antwort enthält nur allgemeines Informationstralala und die Aufforderung, ich möge doch bitte für weitere Informationen die angegebene Telefonnummer anrufen. Clever! Und wozu dann überhaupt die E-Mailoption?

Telefonieren ist die schäbigste Form der Kontaktaufnahme! - das ist meine feste heilige Meinung.

Written by Ferdinand Bardamu

April 27th, 2007 um 8:06 Uhr nachmittags

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In Lauenstein

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Gestern also in Lauenstein gewesen auf Schlössertour. Ein hübsches kleines Städtchen ist das, ein bisschen verschlafen vielleicht, viele alte Leutchen, Nachbarn schwatzen über den Zaun, Katzen sitzen auf Mauern und sonnen sich. Nur bei der Kirche wird gerade gewerkelt.

Im Schlossmuseum war ich nicht, im Schlosscafe auch nicht (Toilettenbenutzung ohne Verzehr 0,50 Euro). Ich habe mir das Schloss mit Burgruine angesehen, von außen nur, und später den Ort. Es waren kaum Touristen da, so gefällt mir das.

Written by Ferdinand Bardamu

April 27th, 2007 um 8:05 Uhr nachmittags

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Schloss Lauenstein - Torhaus

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Written by Ferdinand Bardamu

April 26th, 2007 um 5:50 Uhr nachmittags

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Schloss Lauenstein

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Zur Geschichte von Ort und Schloss Lauenstein im Osterzgebirge: hier.

Written by Ferdinand Bardamu

April 26th, 2007 um 5:50 Uhr nachmittags

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Gefunden und notiert

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Kurz notiert:

Und während sie sich ausruhte, [...] stand die alte Frage, die unablässig den Himmel der Seele durchreiste, die umfassende, die allgemeine Frage, [...], über ihr, hielt über ihr inne, verdüsterte sich über ihr. Was war der Sinn des Lebens? Das war alles - eine schlichte Frage; eine, die sich mit den Jahren immer stärker aufdrängte. Die große Offenbarung war nie gekommen. Statt dessen gab es kleine tägliche Wunder, Erleuchtungen, Zündhölzer, die unerwartet im Dunkeln angerissen wurden; [...]

Aus Virginia Woolf, Zum Leuchtturm.

Written by Ferdinand Bardamu

April 26th, 2007 um 9:36 Uhr vormittags

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Zur gleichen Zeit

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Jemand stirbt. Nicht heute und nicht morgen aber bald, in ein paar Tagen oder Wochen. Ein Mensch noch nicht so alt, liegt in einem Krankenhaus, Intensivstation. Schläuche in Körperöffnungen, eingewindelt, kann nur noch schwer verständlich sprechen. Ruft trotzdem Leute an, sagt: “Besuch mich aber warte nicht zu lang. ” Versucht seine Angelegenheiten noch zu regeln, die Hunde, die Wohnung, die Einrichtung, das Auto, der Garten. Im Krankenhaus bleiben oder Hospiz? Nach Hause geht nicht mehr.

Im Garten steht derweil eine Wand aus blühendem Flieder und duftet atemberaubend. Die wilden Erdbeeren blühen und im Birnbaum turnen die ersten jungen Meisen herum und lassen sich von den Alten füttern. Alles zur gleichen Zeit.

Written by Ferdinand Bardamu

April 25th, 2007 um 7:52 Uhr nachmittags

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Schwierigkeiten mit dem Ausdruck

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Es gäb so viel zu schreiben, nur find ich keine Worte.

Wortfindungsstörung!

Es ist ein Kreuz…

Written by Ferdinand Bardamu

April 25th, 2007 um 2:13 Uhr nachmittags

Posted in Innenleben