Archive for Juli 29th, 2007
Ein Webfundstück
Eine schöne Entdeckung habe ich im Internet gemacht, etwas zum Stöbern für verregnete Sonntage, aber nicht nur. Eine Web Gallery of Art, ein virtuelles Museum europäischer Malerei und Plastik der Zeit von 1100 bis 1850.
Meinen Henri IV von Frankreich, der als Skulptur in Pau auf der Place Royale steht, und von dem Tucholsky in seinem Pyrenäenbuch sagt:
Und im Jahr 1843 bekamen sie nun ihren guten Heinrich, “Lou noustre Henri”, wie es im Dialekt heißt. Er steht noch auf dem Platz, aber ich habe ihn gut gekannt: er ist nicht getroffen.
Den habe ich auch da im virtuellen Museum gefunden. Und noch viel mehr, seine zweite Frau zum Beispiel, die er nicht liebte aber welche die Thronfolge sicherte und ihre Landung in Marseilles.
Das allein ist schon Grund genug, die Seite auf meine Blogroll zu setzen.
Gespenst aus der Vergangenheit
Ich kann es nicht lassen bei jedem Anruf nach der alten Firma zu fragen. Immer bereue ich meine Frage sofort. Ich will doch mit denen gar nichts mehr zu tun haben.
Wahrscheinlich ärgert mich auch die ewig gleiche Antwort, es sei alles wie immer, die gleichen Leute, die gleiche Arbeitsweise, keine Änderung. Vielleicht hoffe ich insgeheim, die Firma würde nach meinem Ausscheiden zusammenbrechen? Eine vollkommene Überschätzung meiner Rolle, die ich dort gespielt habe. Aber es wäre schön fürs Ego, wenn es so wäre.
Es ist doch alles nur verletzte Eitelkeit. Es läuft auch ohne mich, wahrscheinlich sogar besser. Und überhaupt, ich habe doch anderes vor, ein neues Boot mit neuen Genossen. Was geht mich diese Firma noch an. Es wird wirklich Zeit sich davon zu lösen.

