Eine Art Tagebuch…

Beobachtungen ¦ Fotos ¦ Notizen

Künftig Frühstück ohne Zeitung

with 4 comments

Endlich mal aufgerafft und die unsäglich gewordene Sächsische Zeitung gekündigt:

[...] Zu meinem Bedauern musste ich seit geraumer Zeit einen schleichenden aber mittlerweile deutlich augenfälligen Qualitätsverlust der Sächsischen Zeitung feststellen. Im Gegenzug haben Sie die Abonnement-Gebühren wacker erhöht. Das erleichtert mir die Trennung von der Sächsischen Zeitung sehr. Haben Sie vielen Dank dafür. [...]

Was kann man auch von einer Zeitung erwarten, die zum einen Teil via Gruner+Jahr zu Bertelsmann gehört und zum anderen Teil via Medienbeteiligung der SPD. Das lässt für die Zukunft des Blattes zuverlässig schwarz sehen. Und so viele Fische zum Einwickeln fallen ja auch nicht an. Also weg damit!

Written by Ferdinand Bardamu

8. August 2007 um 19:44

Posted in Politik, Wirtschaft

4 Responses to 'Künftig Frühstück ohne Zeitung'

Subscribe to comments with RSS or TrackBack to 'Künftig Frühstück ohne Zeitung'.

  1. So … naja. Dafür wirst Du jetzt regelmäßig Post von der SZ bekommen, ob Du nicht mal Probelesen willst etc. … Und anrufen werden sie Dich auch! (Ich weiß auch in etwa, wer das sein wird, hehe. Sind nette Mädels dabei. Mit ein bißchen Pech bekommst Du aber einen von den ekligen Schleimertypen ab …)

    a.

    9 Aug 07 at 8:37

  2. Jegliche Kontaktaufnahme habe ich denen verboten. Ich weiß natürlich auch, dass sich niemand daran halten wird. Die Bettelpost kommt deshalb ungelesen in meinen Hochleistungsaktenvernichter und Anrufer werden zurückgepfiffen. Ich leg schon mal meine Trillerpfeife bereit.

    Für den Fall, dass eines der netten Mädels anruft, wäre es sinnvoll, ein Codewort zu vereinbaren. Das könnte bestimmte gesundheitliche Vorteile haben. ;o)

    Bardamu

    9 Aug 07 at 10:23

  3. Das Problem ist folgendes: Wie bei allen Zeitungen arbeiten auch bei der SZ vermehrt Praktikanten (als billigere Arbeitskräfte) in den Redaktionen. Das schlägt sich natürlich auch aufs Niveau nieder, obgleich ich den Praktizierenden nicht unterstellen will, dass sie schlecht schreiben. Ich habe noch das Online-Abo, für fünf Euro pro Monat, einfach um die Lokalseiten zu lesen. Auch in der Ferne will ich noch über die Vorgänge in Dresden informiert sein ;-)

    jana

    9 Aug 07 at 17:08

  4. Sie wird täglich trivialer. Der Lokalteil für Dresden ist doch nur noch ein billiges Anzeigen- und Veranstaltungsblättchen. Der Hauptteil besteht aus dpa-Versatzstückchen und dummdreisten bis weltfremden Kommentaren (neuerdings mit Foto des Kommentators). Dazu seitenweise Werbung für netto, lidl, aldi und co.

    Und alle paar Monate wird ohne vorherige Ankündigung der Abopreis erhöht, einzig ersichtlich auf dem Kontoauszug (wird schon keiner merken). Das Blättchen ist für mich gestorben. Ich habs nur noch gehalten, damit ich beim Kaffeeschlürfen was zum Blättern hatte. Reine Angewohnheit.

    Bardamu

    10 Aug 07 at 20:11

Leave a Reply