Neue Notizbücher
Vor lauter Übermut und als Belohnung und weil ich als gesetzter Herr auch mal an einem Hype teilnehmen will, habe ich mir am Sonnabend zwei Moleskine gekauft, ein großes und ein kleines. Und gestern gleich noch die Stifthalter dazu bestellt, auch jeweils in groß und klein.
Das große Notizbuch ist für Haus, Hof und Büro gedacht, das kleine für unterwegs. Angestiftet zu der Tat wurde ich von diesem lesenswerten Plädoyer für das Notizbuch. Habe nun beschlossen als kleine Reuemaßnahme für die teure Tat, meine Schrift um mindestens 25 % zu verkleinern. (Werde wohl scheitern.)


Hallo Bardamu,
immer schön zu lesen, wenn jemand nach einem Eintrag z.B. ein Notizbuch anfängt oder ähnliches :) Aber ein bißchen zu teuer sind die Moleskines leider, das stimmt. Ich schreibe demnächst mal einen Text zu Alternativen, mal sehen, ob wir günstige Notizbücher finden, die trotzdem so schön sind. Ich bin da eher pessimistisch.
Gruß
Florian
Florian [imgriff.com]
3. September 2007 um 21:02
Notizbücher müssen teuer sein. Die billigen zerfransen nach wenigen Monaten und nehmen Aussehen und Nutzwert von Putzwolle an. Die Moleskine machen richtig Spaß, so dass man gerne was reinschreibt. Es gibt fast kein Produkt, bei dem sich die paar Mark derart auszahlen.
Es gibt Stifthalter für die Dinger?? Sofort her damit.
Wolf
4. September 2007 um 01:18
Trotz schauriger Handschrift führe ich seit nunmehr 30 Jahren (!) Tagebuch. Ein Umzugskarton alter Tagebücher steht im Keller und wurde vom ausnahmsweise gütigen Schicksal sogar bei einer Überschwemmung desselben ausgespart.
Mit halbkindlichen Reiseaufzeichnungen und eingeklebten Konzertkarten fings an; inzwischen sinds zwanzigfach verbesserte Gedichtentwürfe neben Befindlichkeiten und protokollarischen Aufzeichnungen. Einmal habe ich sogar einen wichtigen Termin aus der Vergangenheit für eine dusselige Behörde in einem alten Tagebuch gefunden.
Tagebücher sind ein echter Schatz, eine Übung, Gedanken zu formulieren, eine angenehme Beschäftigung auf langen Bahnfahrten und eine hervorragende Art, aufzufallen (die Leute gucken immer freundlich interessiert, wenn man in Bahn oder Café schreibt).
Claudia
4. September 2007 um 05:39
@ Florian
Ich hatte früher schon Notizbücher der ganz einfachen Art. Die meisten Eingebungen landeten aber trotzdem auf losen Zetteln, die dann mit der Zeit eine Schicht auf meinem Schreibtisch und an anderen Orten in der Wohnung bildeten. Ein unhaltbarer Zustand und so unübersichtlich. Man findet mit der Zeit gar nix mehr, da kann man das Aufschreiben auch gleich sein lassen. Aber jetzt wird ja alles gut mit den zwei schwarzen Schönheiten. Das leicht gelbe Papier ist ein Traum (Ich habe mir jeweils die blanco-Variante zugelegt).
@ Wolf
Die Stifthalter habe ich hier bestellt, es gibt eine kurze und eine lange Version jeweils in matt und glänzend. Ich habe mich für diese Stifthalterversion entschieden, weil da die Stiftspitze (ich benutze Bleistifte) geschützt ist. Im Blog imgriff.com wird auch noch eine andere Möglichkeit vorgestellt:
http://imgriff.com/2007/05/18/stifthalter-fuers-moleskine/
@ Claudia
Meine Schrift ist auch nicht so besonders, ich habe mir wieder angewöhnt mit Füller zu schreiben, das kommt meiner Handschrift sehr zu gute. Mit Bleistift schreibe ich auch sehr gerne, Kuli dagegen ist tödlich für das Schriftbild.
Vor allem ich auch auch tagsüber Blogbares festhalten, wenn das Internet nicht für mich greifbar ist. Wer schreibt, der bleibt. Egal ob analog oder digital.
Bardamu
4. September 2007 um 20:15