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Aésculus

mit 6 Kommentaren

An Kastanienbäumen vorbeigekommen, die nur so mit reifen Früchten um sich warfen. Am Boden rollten sie herum, man konnte gar nicht mehr richtig laufen. Und nirgends Kinder, die sie auflesen. Sammeln Kinder heute keine Kastanien mehr?

Wir haben früher Kastanien und Eicheln gesammelt und mit in die Schule genommen. Wenn genügend beisammen waren, holte die dann irgendein Förster ab, für die Fütterung der Tiere im Winterwald (wurde uns gesagt). Dafür gab es einen kleinen Obolus für die Klassenkasse.

Auch – das hat mir weniger gefallen – wurden wir Kinder genötigt aus den Kastanien, Eicheln und Streichhölzern kleine Männchen und Igel zu basteln. Ich bin kein großer Bastler geworden.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

24. September 2007 um 20:15

Veröffentlicht in Allgemeines

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6 Antworten

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  1. Nein, es gibt nur noch wenige Kinder die das tuen.
    Nur die Sammler Kinder :-)
    Bei uns kann man Kastanien eintauschen gegen Gummibärchen 10 Kilo gegen 1 Kilo Gummizeug.
    Ich sammel wie eine Wahnsinnige, schüttel den Baum mit aller Kraft.. krieg aber nie einen Zentner Süßigkeiten zusammen :-(( Und drunter läuft bei mir nix.

    „Legendär sind die seit 1936 jeweils Anfang Oktober stattfindenden Umtauschaktionen von Kastanien und Eicheln. Kinder können aufgesammelte Kastanienfrüchte am Bonner Firmenlager im Umtauschkurs von 10 kg (Eicheln: 5 kg) gegen 1 kg Haribo-Ware tauschen. Die Kastanien und Eicheln dienen als Winterfutter für die Tiere in den Riegelschen Jagdrevieren und weiteren Wildgehegen. Mittlerweile beteiligen sich Zehntausende aus Deutschland und Nachbarstaaten an dieser Aktion“

    talia

    25. September 2007 um 10:22

  2. Wahrscheinlich kommen die Kastanien zermahlen in die Lakritze! Von wegen Winterfutter für die Tiere. ;o)

    Was willst du mit so viel Süßkram, da platzt doch die Wampe?! Oder willst du dich dann mir einem Bauchladen auf den Schulhof stellen und kleinen Kindern ihr Taschengeld abnehmen?

    Bardamu

    25. September 2007 um 20:07

  3. Das ist schön: Genau denselben Gedanken („sammeln die Kinder heut nicht mehr?“) hatte ich gestern abend bei einem Spaziergang, als direkt vor mir eine Kastanie aus dem Baum fiel.
    Ich habe mir eine schöne – von unzähligen am Boden herumliegenden – ausgesucht und fand später auch noch ein paar Eicheln. Merkwürdig: Ein Jahr lang denke ich nicht an Kastanien, dann gestern befasse ich mich intensiv damit und heute les ichs hier.
    Neulich hat jemand zu mir gesagt: „Dass die Welt ein Dorf ist, stimmt nicht. Sie ist vielmehr ein Einfamilienhaus.“
    Wir sehen uns ;-)

    Nachtbegegnung

    26. September 2007 um 14:50

  4. Es scheint, wir haben öfter die selben Gedanken.

    Glaubst du mir, wenn ich sage, dass ich mich auch hingehockt und mir eine frische Kastanie genommen habe? Da war die Verbindungsstelle zur Schale, diese komische Narbe, aus der dann die Bastler ein Gesicht machen, noch ganz weiß und pelzig. Ich habe sie aber nicht mitgenommen und wieder zu den anderen gelegt.

    Zum Glück gibts ein paar sympathische Bewohner im Haus, die man immer wieder gerne trifft. :o)

    Bardamu

    26. September 2007 um 19:20

  5. Ja, das glaube ich. Ich allerdings hab sie behalten. Warum auch immer …

    Nachtbegegnung

    30. September 2007 um 20:47

  6. Kastanien sind wunderbare Handschmeichler. Außerdem sind sie schön. Ich trage im Herbst meistens ein oder zwei in der Jackentasche.

    Claudia

    1. Oktober 2007 um 15:19


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