Eine Art Tagebuch…

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Lebensfreude

mit 2 Kommentaren

Heute Herbstfest bei den alten Leuten. Alle die ich nach dem Fest fragte, sagten sinngemäß: Mir egal, keine Lust, Käse, Was ist los?… Sehr verständliche Antworten. Verordneter Frohsinn – das kann nichts werden. Ich fraternisiere noch sehr stark mit den Bewohnern (aber nur hintenrum).

Befehlsgemäß wurden dennoch alle nörgelnden Alten in den großen Speisesaal verbracht zur kollektiven Bespaßung. Jetzt wird sich amüsiert gefälligst! Und ich, ich bin in mein Auto gestiegen und so schnell wie ich konnte davon gefahren.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

9. Oktober 2008 um 20:25

Veröffentlicht in Beruf

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2 Antworten

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  1. Hervorragende Einstellung. Mich nervt verordneter Frohsinn auch sehr, und in einer Einrichtung ohne Fluchtmöglichkeit ist er dreifach peinlich.

    Claudia

    9. Oktober 2008 um 22:31

  2. Von Individualismus wird wie immer viel geschwatzt, aber wehe, es fängt mal einer an seinen wirklich zu pflegen. Wie im richtigen Leben, so auch im Pflegeheim. Dort herrscht ein Hauch von Kollektivismus mit kasernierter Unterbringung – fehlt nur noch ein Äquivalent zum Fahnenappell. Zur Vermeidung ist ein früher Tod oder ein Haufen Geld empfehlenswert.

    Ferdinand Bardamu

    10. Oktober 2008 um 20:06


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