Vergleichende Sozialforschung
Ein weiterer interessanter Aspekt der Arbeit in einem ambulanten Pflegedienst: Man kommt in Wohnungen und Familienverhältnisse hinein, zu denen man sonst niemals einen Zugang hätte. Was man da alles zu sehen und zu hören bekommt. Da freut sich der innere Amateursoziologe. Zugleich wächst die Gewissheit, meine eigenen Absonderlichkeiten und Störungen sind gar nicht so schlimm. (Als solche empfunden habe ich sie sowieso nie, nur ab und zu als etwas hinderlich.)


In der Tat… ich habe so etwas ja auch mal gemacht, lang ists her, und kam mir nach Feierabend meist ganz unsäglich vorbildlich ordentlich vor.
Claudia
22. Juni 2009 um 22:52
Ich komme mir vor als hätte ich einen Backstage-Pass. Ich kann ein wenig hinter die Kulissen sehen und Menschen im heimischen Biotop studieren, die sich nicht gesellschaftsfein gemacht haben / machen können.
Ferdinand Bardamu
27. Juni 2009 um 12:09