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Archiv für die Kategorie ‘Film

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„Wir müssen alle wütend werden!“ Aus dem Film Network von 1976.

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Geschrieben von Ferdinand Bardamu

9. September 2009 um 11:21

Veröffentlicht in Film, Politik, Wirtschaft

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Ein großer Verrat

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Sah gestern Aguirre – Der Zorn Gottes auf Arte. Der Film (Trailer) hat Schwächen und Längen und er hat Einstellungen, die das alles vergessen machen. Der Beginn, der Abstieg aus den Anden, die frühe Floßfahrt und natürlich immer wieder Kinski als Don Lope de Aguirre. Was fasziniert mich am Wahnsinn? Das Maßlose, das alles Umstürzende, das Destruktive, das unter aller Zivilisation schlummert. Die Fesseln ein wenig gelockert und es bricht hervor, zuverlässig seit Jahrtausenden.

Helene Rojo als Inés de Atienza hat mich – obwohl im Film wenig zu sagen – sehr für sich eingenommen. Ich mag schöne traurige Frauen so sehr.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

28. November 2008 um 19:42

Veröffentlicht in Film

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Harold and Maude

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Sah vor kurzem den Film „Harold and Maude“ (Trailer). Harolds Vorliebe für Friedhöfe, seine skurrilen Selbstmordinszenierungen, sein Einzelgängertum und sein zum Leichenwagen umgebauter E-Type sind Dinge, die für ihn sprechen.

An dem alten Mädchen gefallen mir besonders ihre Lebensklugheit und Abgeklärtheit, ihre souveräne Sicht auf das absurde Theater und die anmaßenden Zumutungen der menschlichen Gesellschaft.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

21. November 2008 um 19:23

Veröffentlicht in Film

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Parallelen

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Mir ist die Erzählung „Leibhaftig“ von Christa Wolf in die Hände gefallen. Die erste Zeilen erinnern mich an Sequenzen des Filmes „Serpico“. Dabei haben beide inhaltlich nichts miteinander zu tun. Es ist die Eröffnungsszene.

Im Buch wird die Ich-Erzählerin im Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren. Im Film ist zu Beginn minutenlang die Sirene eines Polizeiautos zu hören, das den angeschossenen Serpico ins Krankenhaus bringt. Die Sirene aus dem Film kam mir sofort beim Lesen der ersten Zeilen in Erinnerung.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

13. Mai 2008 um 20:08

Veröffentlicht in Film, Literatur

Film gesehen

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Heute den Film „Die Zeit die bleibt“ gesehen – ich will da immer ein Komma einbauen – und für ganz akzeptabel gehalten. Ein Mann erfährt, dass er Krebs hat und steht vor der Entscheidung den ganze übliche Medizin-Zirkus abzufahren oder die Zeit selbst zu gestalten (muss ja nichts Konstruktives bei rauskommen).

Der Umgang des Protagonisten mit seiner Krankheit bzw. eben nicht mit seiner Krankheit sondern mit der Zeit, die bleibt, entspricht auch weitgehend meinen Vorstellungen. Albern und überflüssig die vielen Rückblenden in die Kinderzeit. Ab und zu nimmt der Kitsch etwas überhand (der Fluch der schönen Bilder). Trotzdem recht gelungen und sehenswert.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

4. April 2008 um 18:48

Veröffentlicht in Film

„… von der Unmöglichkeit der Nähe“

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Gestern sah ich mir den Film „Ein spätes Mädchen“ an. Ein interessantes Sujet und ein sehr guter Film. Um so bedauerlicher, dass ich kurz vor Ende des Filmes einschlief, was mit der Qualität des Filmes gar nichts, um so mehr mit meiner nunmehr fehlenden Tagesfreizeit zu tun hat.

Beiläufig fiel mir ein, so wie ich mich meist mit anderen Menschen langweile und ihnen nichts zu sagen habe, langweilen sie sich mit mir in gleichem Maße. Das finde ich nur gerecht. Ist es nicht besser lieber zu schweigen als um jeden Preis zu reden?

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

25. Oktober 2007 um 19:17

Veröffentlicht in Film

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Zwei Besessene

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Wieder „Mein liebster Feind“ von Werner Herzog angesehen (den kompletten Film gibts auch als Google-Video). Ein Film, den ich mir immer wieder ansehen kann. Auch wenn mir Herzog von mal zu mal selbstgefälliger erscheint.

Mindestens ein so großer Egomane wie Kinski, nur ohne Schreien und Toben und damit sehr viel besser zu ertragen. Mir ist ein Rätsel, warum bei den Dreharbeiten im Urwald nicht wenigstens die Hälfte der Film-Crew durch Unfälle oder Mordkomplotte ums Leben gekommen ist.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

25. August 2007 um 19:31

Veröffentlicht in Film, Notizen

Heutiger Ohrwurm

mit 5 Kommentaren

The End von The Doors im Film Apocalypse Now.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

14. August 2007 um 19:57

Veröffentlicht in Film, Musik

Tod eines Schauspielers

mit 3 Kommentaren

Das der Ulrich Mühe gestorben ist, das tut mir wirklich leid. Ich mochte den. Man weiß ja im Grunde nie, ob man an einem Schauspieler nicht nur eine Rolle liebt, die der mal gespielt hat oder tatsächlich den Darsteller (den man ja gar nicht wirklich kennen kann).

Bei richtig guten Schauspielern kann man das vielleicht auch gar nicht richtig trennen. Etwas Identität vom Schauspieler vermengt sich mit der Identität der Rolle. Ein Mischwesen entsteht. Ich habe das Mischwesen Mühe mit den großen Augen sehr gemocht.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

25. Juli 2007 um 23:02

Veröffentlicht in Film, Notizen

Halbe Treppe

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Gestern habe ich mir zum wiederholten Male den Film „Halbe Treppe“ angesehen. Ich habe das Gefühl, je häufiger ich ihn sehe desto besser wird er. Die 17 Hippies haben daran ohne Zweifel auch ihren Anteil.

Geschrieben von Ferdinand Bardamu

2. Mai 2007 um 10:16

Veröffentlicht in Film, Musik