Gestern noch

Sitze auf einer sonnigen Wiese gegenüber dem Kohlberg zwischen alten, mürben Kuhfladen und letzten blühenden Maistöcken und Glockenblumen auf denen kleine Schmetterlinge turnen. Die Grillen geben ihr Abschiedskonzert, ein Bussard ruft, die Laubbäume sind gelb und rot und braun. Ich sauge die Landschaft in mich auf.

Über dem Revier hängt plötzlich Trompetenklang, an- und abschwellend, mal nah mal fern – nicht zu lokalisieren. Das soll dem Wild wohl anzeigen, dass wieder Jagdsaison ist. Ein aufgescheuchtes Reh hat am Erschossenwerden kein Interesse und läuft von den Feldern kommend über die Wiesen direkt auf mich zu. Es sieht mich nicht, dann plötzlich doch, es stutzt kurz, schlägt einen Haken und verschwindet mit einem Satz im Wald.

2 Gedanken zu “Gestern noch

  1. Aha, ist es mal wieder soweit? Das heißt für mich, beim Autofahren Ausschau halten und bei Sichtung der Waidmännchenbrut… HUPEN!!!

    Ach ja, der Oktober :) mmmmh..der schönste Monat vonne ganze Welt.

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