Wintermärchen

Der Winter in seiner Schwäche … Von wegen. Am Morgen nach klarer Nacht zeigt das Thermometer -10°C. Der eisige Nordostwind friert einem das Hirn ans Schädeldach. Um keine neurologischen Spätschäden zu riskieren, habe ich mir als überzeugter Mützenhasser für längeren Freiluftaufenthalte nun doch ein ebensolches Exemplar (leidlich verstaubt) herausgesucht.

Nach Zeitungsanleitung habe ich gestern zudem qualitativ hochwertiges Vogelfutter aus haushaltüblichen Zutaten herstellen lassen. Der Handel liefert ja kein Vogelfutter mehr, ist schließlich Frühling. Die verarschten Zug- und ermatteten Standvögel tun mir aber gar zu Leid wie sie da erfolglos im verharschten Schnee herumscharren.

2 Gedanken zu “Wintermärchen

  1. Hier im Westen auch nix Neues bezüglich Frühling :( Bahhhhhhhh fies!
    Du hast herstellen lassen? :)
    Außer angetittschte Äpfel und zerbröckelte Haselnüsse aus der Backwarenabteilung, gibt`s nichts mehr für meine gefiederten Freunde.
    Allerdings frag ich mich, wo das ganze Vogelfutter geblieben ist? Die Regale waren voll und ich glaube nicht das binnen 3 Tagen alles verkauft wurde. Wahrscheinlich auf der Kippe entsorgt *kopf schüttel* ne ne

    Solange an der eiskalten Nasespitze dann und wann ein Gehirnwassertröppchen hängt, brauchst du keine Angst haben, alles gut durchlüftet.

  2. In meiner kleinen Vogelfuttermanufaktur lasse ich herstellen. Man muss auch delegieren können. :o)
    Es würden schon Vögel tot von den Bäumen fallen, weil sie ihre Reserven aufgebraucht haben und wegen Wetterunbill kein Futter finden können, konnte man lesen. Der Winter kann so ein Arschloch sein.

    Das was mir aus der Nase tropft ist Rotz, Liquor schmeckt ganz anders. ;o)

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