1, 2, 3, …

Um den Kopf am Denken zu hindern, habe ich die Angewohnheit entwickelt, bei Spaziergängen meine Schritte zu zählen. Ich zähle bis zum Erreichen gewisser Landmarken – auffälligen Steinen, Bäumen, Wegkreuzungen, dann eine Weile Pause und wieder von vorn. Das Gehirn lässt sich auf diese Weise wunderbar von seine Denktätigkeit abbringen und beruhigen. Nach einiger Zeit ist man vollkommen leer im Kopf und aufnahmefähig für die Eindrücke der umgebenden Landschaft.