Traum

Ich war mit einem schweigsamen Freund in einem Steinbruch und schlug aus einem Felsblock Rubine heraus. Plötzlich fuhr in den Kessel des Steinbruchs ein alter weißer Transporter ein und es stiegen Leute aus, die nach uns suchten. Ich versteckte das Brecheisen im Gebüsch und die Rubine im Rucksack.

Direkt an der obersten Abbruchkante stand ein großes verfallenes Haus mit einem Gerüst, welches mir vorher nicht aufgefallen war. Auf dem Gerüst hantierten einige italienische Arbeiter. Unvermittelt fiel einer in den Steinbruch hinunter mit einem langen Schrei, der nicht enden wollte. Ich wartete auf den Aufschlag des Körpers, der nicht kam. Ein ganz kleiner Fallschirm, ein Kinderspielzeug, segelte langsam hinterher.

2 Gedanken zu “Traum

  1. Erinnert mich irgendwie an ein Szenario aus Wolfgang Herrndorfs „Sand“… das näher zu beschreiben, führe allerdings zu weit. Ein Buch aber, das Dir vielleicht gefallen würde.

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