Lebensende

Am Neujahrstag meinen sterbenden Onkel im Krankenhaus besucht. Gut versorgt und ohne Schmerzen dämmert er dahin. Manchmal flackert sein Geist noch für einige Momente in seinen Augen. Sprechen schon unmöglich. Prognosen sind schwierig, ich denke noch ein bis zwei Wochen. Eher weniger.

Ein Lob an die Geriatrie der Uniklinik Dresden. Palliative Versorgung, wie man sie sich vorstellt.

2 Gedanken zu “Lebensende

  1. Eine Palliativstation steht und fällt mit dem leitenden Arzt. Manche operieren bis zum bitteren Ende. Ein Trost, da in gute Hände zu geraten.

  2. Das ist eine normale Geriatriestation. Eine kleine Palliativstation gibt es an der Uniklinik Dresden mittlerweile aber auch. Viel wichtiger als solche Stationen bzw. auch Hospize einzurichten, sollte es sein, wesentliche Elemente der Palliativversorgung zum Allgemeingut bei der finalen Versorgung von Menschen zu machen egal wo sie stattfindet – zu Hause, in Krankenhäusern, Hospizen oder Pflegeheimen. Da entwickelt sich zum Glück langsam ein Bewusstsein dafür. Neben der adäquaten Schmerzbehandlung ist der Zeitfaktor das entscheidende. Sterben ist sehr individuell, man braucht Zeit, sich darauf einzustellen.

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