Doch nicht

Nachts an der Tankstelle zu viel Wechselgeld herausbekommen – 10 Euro. Das Malheur des Mannes am Nachtschalter gleich bemerkt, dennoch das Geld eingesteckt und weggefahren. Nach einem Kilometer umgekehrt und dem verdutzten Mann das Geld zurückgegeben.

4 Gedanken zu “Doch nicht

  1. Manchmal überumpelt einen sowas atypisches bei Routineabläufen. Da kommt man mit dem Abspulen der Routine und der Bedenkzeit schon mal durcheinander. Zwei verhedderte Prozesse und am Ende kommt dann äußerlich skurriles anmutendes, aber innerlich naheliegendes Verhalten dabei rum. Routine geht ja auch dann, wenn man etwas neben sich steht und über die 10 EUR + nachdenkt. Ich finde das irgendwie sogar relativ logisch, wie du gehandelt hast.

    Persönlich neige ich bei sowas mehr dazu, die Routinehandlung zu unterbrechen, an Ort & Stelle mit geistesabwesendem Blick stehenzubleiben (egal wie unpassend) und über die Entscheidung nachzudenken. Das mutet ähnlich seltsam an. ;)

  2. Es ist erstaunlich. Angesichts der großen Verbrechen, die man begangen hat und noch begeht, meldet sich das Gewissen ausgerechnet bei einer solchen Lappalie.

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