Frau L.

Gegen Morgen starb mir eine Frau. Eine Verwandte war die ganze Nacht bei ihr gewesen. Das Sterben lief ab wie schon oft gesehen – ein Routinefall. Nichts, was einen bis ins Mark erschüttert, ist man sich sicher. Nur ganz tief drinnen kurz der Gedanke: So viele Tote schon …

Später hatte ich einen üblen Traum. Eine Frau starb, sie war tot ganz ohne Zweifel. Ein Arzt kam, um den Tod festzustellen, da begann die Tote sich zu bewegen, wild mit den Armen zu rudern und den Augen zu rollen. Ich erschrak ungeheuer. Dann brach der Traum ab.

2 Gedanken zu “Frau L.

  1. Glaube nicht, dass „von der Seele schreiben“ funktionieren könnte. Ich nutze meine Beobachtungen und Erlebnisse als Quellen für meine Beiträge, abstrahierend, verfremdend. Und auch der Aspekt des Erhaltens spielt eine große Rolle, ich vergesse viel, es bleibt dann nur eine dunkle Ahnung zurück. Was ich nicht aufschreibe ist bald weg.

Hinterlasse einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s