Wilde Tiere

Die Luchse wurden angesiedelt, die Wölfe kamen von alleine zurück und in letzter Zeit auch immer mal ein Elch. Vor ein paar Jahren verunglückte einer beim Sprung über einen Eisenzaun in Dresden leider tödlich, der vorletzte hinterließ im Erzgebirge nur ein paar Spuren im Schnee und verschwand wieder in unbekannte Richtung.

Der vorerst letzte Elch wurde vor ein paar Tagen bei Siemens vom Flur geholt (Link) und nach Ostsachsen gebracht. Ich freue mich, dass bei solchen verirrten Tieren zuerst an Betäubung und Umsiedlung gedacht wird und nicht sofort ans totschießen.

3 Gedanken zu “Wilde Tiere

  1. Kein Problem-Elch, der abgeschossen gehört?

    Erfreulich. … Als Bär hat man es da nicht so gut.

    Wölfe zählen auch nicht so zu den top-ten auf der Beliebtheitsskala.

  2. Ein Elch im Stadtgebiet ist nicht unproblematisch. War wohl sehr verwirrt so als junges Landei plötzlich in einer großen Stadt zu sein. Hat mich jedenfalls gefreut, dass man ihn lebend eingefangen hat und er nun wieder in Ostsachsen herumwandern kann.

    Die Wölfe sind kein Problem. Die Wälder sind voller Wild, die Förster barmen zu recht über den starken Wildverbiß. Geflenne kommt nur aus der Jägerschaft, die ihn als unliebsamen Konkurenten sieht, der das Wild zu vorsichtigerem Agieren bewegt, was die Jagd erschwert, zum Teil aus der Gruppe der Tierhalter, die kein Geld oder kein Einsehen für bzw. in einen vernünftigen Herdenschutz hat und aus Kreisen kindischer Grimms-Märchen-Leser, verhaftet im Glauben Wölfe ernährten sich überwiegend von alten Großmüttern und kleinen Rotkäppchen.

  3. Sehr treffende Beschreibung der Gruppe der üblichen Verdächtigen ;)

    Freut mich für die Wölfe, dass sie sich dennoch durchsetzen konnten.

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