Brand

Gegen Mitternacht heult die Sirene. Ich warte darauf, dass einige Vertreter der Weltkrieg-II-Generation aus ihren Zimmern gekrochen kommen, um sich in den Luftschutzkeller zu flüchten. Niemand kommt heraus. Nur eine Frau fragt beim Rundgang, wo es brennen würde. Keine Ahnung. Später sehe ich keine 100 Meter neben dem Heim die Flammen lodern. Ein Schuppen fackelt ab. Morgens ab fünf Uhr singt wunderbar die Nachtigall vor meinem Dienstzimmer.