Statt für Nutten und Schnaps

Natürlich musste in meinem Nachtdienst doch wieder jemand seine Bude mit Blut vollspritzen. Das hat aber nicht ausgereicht mich vom Gedanken der Instantfotografie abzubringen. Da ich nun einmal den Gedanken nicht mehr aus dem Kopf bekomme, habe ich mich dem neuen Krankheitsschub ergeben und mir gerade in umnachtetem Zustand eine SLR670s im Ultimate Package von MINT gekauft und um das Kraut fett zu machen und bevor der Verstand wieder einsetzt gleich noch ein bisschen Equipment drumherum. So!

Bitte nicht stören!

Ich muss noch ein wenig über das Polaroid-Paradoxon nachdenken. Das geht am besten in der Nacht, wenn Ruhe ist. Zum Glück habe ich gerade eine Nachtdienstsession vor mir. Hoffentlich stirbt nicht wieder jemand oder spritzt die Bude mit seinem Blut voll, das würde mich nur unnötig ablenken.

TSP Lehnmühle

Rund um die immer noch spärlich gefüllte Talsperre Lehnmühle unterwegs. Die Brücke des überfluteten Ortes Steinbrückmühle ist zwar nicht zu sehen aber einige Relikte der Häuser und die Stümpfe der Bäume, die früher an der Straße standen, ragen aus dem Wasser. Ein paar Angler getroffen und ein Paar Spaziergänger. Im Wald Pilze gefunden aber stehen gelassen. Einige Fotos gemacht und später auf einer Bank gesessen. Zufrieden.

Trassenwanderung

Gestern mit dem großen Besteck im Gebirge auf den Spuren der EUGAL-Trasse unterwegs. Erst in der Sonne geschwitzt, dann brachte der kalte Böhmische Wind den Nebel über den Kamm. Lange kein nennenswertes Motiv feststellbar, die Gasleitung ist schon weitgehend verbuddelt. Nur eine Schneise in der Landschaft ist noch sichtbar. Später bei Sayda in der Nähe der Verdichterstation doch noch etwas entdeckt aber mittlerweile war das Licht kaputt. Werde mich bei Gelegenheit auf solche noch im Entstehen begriffenen Funktionsbauwerke beschränken.

Lästiges digitalisieren

Einen zweiten Film für Testaufnahmen im Garten verschossen. Müssen sich jetzt im dunklen Karton noch hübsch machen. Den gestrigen Tag und heute Vormittag mit dem lästigen Scannen verbracht. Newtonringe, Reflexionen oder Schärfeverlust durch zu große Entfernung von der Scaneinheit sind meine wechselnden Feinde. Letztlich bin ich dem Tipp gefolgt, die Bilder in eine leere Filmkassette zu stecken und auf diese Weise zu scannen, das hebt das Bild ausreichend vom Glas ab, damit keine Newtonringe entstehen und gleichzeitig ist der Schärfeverlust nicht all zu groß, weil die Entfernung nur minimal ist. Einziger Nachteil: man verliert den größten Teil des weißen Rahmens. Damit kann ich aber leben.