Negativentwicklung

Werde zukünftig meine Schwarzweißfilme (Tri-X 400) selber entwickeln. Stelle mir dabei Kodak XTOL in der Verdünnung 1+2 als Entwickler vor und werde mich darauf einschießen. XTOL war von Anfang an in der engeren Auswahl, letztlich gab der XTOL-Guru Jörg Bergs den Ausschlag. Kaufe jetzt Stück für Stück das benötigte Equipment zusammen.

Die in der nächsten Zeit hier gezeigten Fotos sind alle noch durch das Photo Studio 13 in Stuttgart entwickelt worden. Dort wurde vermutlich T-MAX Entwickler benutzt, ich weiß es leider nicht. Die Ergebnisse haben mir jedenfalls auch immer gut gefallen.

Weihnachtsgeschenk

Der Wechselrahmen von SPAGL – Modell Orion in schwarz – in der Größe 28×35 cm wurde geliefert. Wunderbare Qualität. Das gewünschte Museumsglas von FLABEG ist hervorragend entspiegelt und den Mehrpreis gegenüber Normalglas unbedingt wert. Bei der Farbe des Passepartouts war ich mir nicht sicher, ob die gewählte Farbe – Manor White – nicht doch zu dominant ist. Ist sie nicht! Es handelt sich dabei um ein cremiges „wärmeres“ Weiß und hat dadurch einen gewissen Vintage Look. Damit passt es sehr gut zum ebenfalls etwas „wärmeren“ Handabzug auf Barytpapier. Habe eben alles zusammengefügt und bin im Rahmen meiner rationalen Möglichkeiten stark begeistert.

Lupe & Filmentwicklung

Habe nun endlich eine sehr brauchbare Präzisionslupe mit zehnfacher Vergrößerung und moderatem Preis in meinem Besitz. Überlege immer noch, ob ich zukünftig selber entwickeln soll oder nicht. Mich schreckt die Chemiepanscherei und das Einfummeln der Filme in die Entwicklerdose mit meinen zwei linken Händen. Und bis man eine gleichbleibende Qualität der entwickelten Negative erreicht hat, dauert es seine Zeit und die fehlt mir für solche Experimente. Werde Foto-Görner erstmal eine Chance geben und dann weiter sehen. Man muss schließlich die heimische Wirtschaft stärken, wenn es die Regierung schon nicht tut.

Filmentwicklung & Handabzüge

Zum 1. Januar gibt Photo Studio 13 in Stuttgart seinen Fotolaborbetrieb ab. Ich überlege, ob das der Zeitpunkt sein könnte, die Filmentwicklung selbst zu übernehmen. Es wäre von Vorteil, wenn man die Negativerstellung komplett in der eigenen Hand hätte. Auf der anderen Seite hätte ich keine Möglichkeit Kontaktabzüge zu erstellen, die mir wichtig sind. Mal sehen. Vielleicht gebe ich auch Foto-Görner in Dresden eine Chance, welche die Fachvergrößerungen vorgenommen haben.

Überhaut: Die Handabzüge auf Barytpapier in 18×24 cm sind wunderbar geworden. Bei einem ist die Schärfe nicht optimal, das liegt aber an mir. Hätte ich vorher am Negativ feststellen können, wenn ich eine gescheite Negativlupe gehabt hätte. Bald hab ich eine. Der zweite Handabzug dagegen ist einwandfrei. Kann mich gar nicht satt sehen. Ein schöner Rahmen mit Museumsglas von SPAGL und passendem Passepartout ist auf dem Weg zu mir.