Upgrade

DSL aufgebohrt und Telefon auf VoIP umgestellt. Download stabil oberhalb 45 Mbit/s, Upload kurz über 10 Mbit/s, Pingzeiten um 20 Millisekunden. Ich bin bisher sehr zufrieden. Smartphone mit ordentlichem Datentarif kommt auch noch. Das Thema »Kommunikation« ist mir dabei nahezu scheißegal, was mich vor allem interessiert ist »Mobiles Internet« zu Recherchezwecken vor Ort.

Aufzeichnungen

Schon einige Male in den Linklisten anderer darüber gestolpert aber erst jetzt angefangen, es systematisch zu lesen, das Weblog Arbeit und Struktur von Wolfgang Herrndorf. Der Name des Autors sagt mir nichts, seine Bücher habe ich nicht gelesen. Vielleicht kommt das noch. Erst einmal diese Aufzeichnungen von Anfang an.

Tal von Bamian

„Bamian besteht aus Bäumen, Flüssen, Höhlen. Das kleine Hotel steht oberhalb auf einer südlichen Klippe, mit einer kleinen Rollbahn dahinter, und wiederum dahinter erhebt sich im Norden die schneebedeckte Kette von Koh-i-Baba. Die Sonne ging genau am Ende des Tales unter, wie eine klare gelbe Flüssigkeit, die aus einem blaßblauen Himmel ablief. Das Tal war dämmrig und friedvoll. Zwei kräftig gebaute Buddhas ragen in Nischen in der nördlichen Felswand empor, wobei jede der Figuren gut über dreißig Meter hoch ist. Einstmals waren sie rot und gold, jetzt sind sie von derselben Lehmfarbe wie die Wand. …“

Peter Levi, Im Garten des Lichts, Mit Bruce Chatwin durch Afghanistan, 1969

Diese ungefähr 1500 Jahre alten Buddha-Statuen wurden 2001 von den Taliban gesprengt, vielleicht erinnert sich jemand daran. Ich sehe darin weniger einen Akt religiöser Verblendung als vielmehr ein Zeichen ausgesprochener Dummheit und Kulturbanausentums.

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Avatar

Weil ich sonst nichts zu tun habe (die Prüfungen, die Prüfungen!), habe ich mir ein Avatar gebastelt. Es sieht mir sogar etwas ähnlich. In Wirklichkeit ist mein Haupthaar etwas schütterer und die Stirn höher. Dafür stehen meine Ohren nicht so ab, wie bei diesem Kerl. Sonst ist er mir wie aus dem Gesicht geschnitten. Mein Avatar habe ich mir auf jener Website dort erklickt. Der Tipp stammte vom Herrn Rappel aus Pirna.

Das fertige Werk kann man sich nur per E-Mail zuschicken lassen. Wer das vorhat, sollte also besser eine Wegwerf-E-Mail-Adresse verwenden, sonst bekommt er vielleicht an seinen „guten“ E-Mail-Account ein wenig Spam als Dreingabe. Nur so eine Vermutung.

Passender Tucholsky

Muttertag … Ich hab für solchen Käse nichts übrig. Organisierte Danksagungen mit freundlicher Unterstützung der lokalen Blumenhändler sind mir suspekt (auch ihre Entsprechungen für Frauen, Männer und Verliebte). Das Gedicht von Tucholsky gefällt mir auch ohne offiziellen Anlass.

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Schriftgröße und Zeilenabstand

Das Theme, das ich seit Jahr und Tag verwende, The Journalist 1.9, habe ich immer als nahezu perfekt für meine Belange empfunden. Schlicht und funktionell ohne vom Inhalt ablenkendes Beiwerk. Einzig die kleine Schriftgröße hat mich immer gestört.

Nun habe ich mir das CSS-Upgrade gekauft, um das zu ändern. Ich verstehe natürlich von CSS rein gar nichts. Um die gewünschten Änderungen zu erreichen, musste ich mit der Trial-And-Error-Methode arbeiten. Nach einigem Hin und Her bin ich nun ganz zufrieden. Mal sehen, wie lange das anhält.

Nachtrag 5.Mai 2010:
Habe noch die Breite des Inhaltsbereiches etwas minimiert, den Abstand zur Sidebar ganz leicht erhöht und etwas an der Schriftfarbe gedreht.

Baum oben ohne

Der Korkenzieherweide heute radikal den Kopf geschoren. Nicht mal Stoppeln stehen gelassen. Der Frühling muss es nun richten.

In der verbliebenen Zeit des Vormittages an jener Stelle dort (Link) die in Kürze zu erwartende Rechnungshöhe vorab geprüft. Besonders absurd: Verursacht bei einer Fahrt zur Arbeit, nicht etwa bei einer zur Geliebten.