Instant

Das für mich interessante an der analogen Instantfotografie ist das Fertige des entstandenen Bildes. Keine Beeinflussung des gemachten Fotos mehr möglich, wenn man von physischen Manipulationen absieht, die mich nicht interessieren. Man hat ein einziges Bild des fotografierten Sujets.

Vor einiger Zeit schon stieß ich auf die Garten-Polaroids von Arno Fischer. Auf der Homepage kann man sich eine Auswahl der Polaroids ansehen. So etwas Ähnliches schwebt mir vor. Vergängliches in einem einzigen Bild mit diesem unbeschreiblichen Polaroid-Schmelz festhalten.

Sofortbild

Die Sofortbildfotografie geistert mir immer wieder im Kopf herum (neben vielen anderen Dingen, über die der Autor schweigt). Abgesehen von der Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, sich damit zu befassen, zerfällt die Angelegenheit in zwei Stränge: Fuji Instax oder Impossible Project. Fuji ist mir farblich zu kühl, dafür aber einigermaßen langzeitstabil. Die Impossible Filme als Polaroid Wiedergänger gefallen mir farblich besser, sind aber alles andere als ausgereift. Spaßfaktor als einziger Antrieb ist mir zu wenig, es sollen brauchbare Bilder entstehen, die auch länger als ein paar Tage haltbar sind. Zur Zeit schwanke ich je nach Tagesform zwischen: das Projekt vergessen oder eine aufgearbeitete Polaroid SLR 680 mit allerlei sinnvollem Zubehör anschaffen. Richtig oder gar nicht.

Notwendige Ablehnung

Versuche mich um den 1. Hilfe Kurs zu drücken. Nicht aus fehlender Einsicht in die Notwendigkeit, sondern angesichts der nicht akzeptablen sozialen Zumutung. Es reicht den Verantwortlichen nicht, die Sachverhalte theoretisch zu vermitteln, es muss immer alles praktisch durchexerziert werden. Keine Lust auf Ringelpietz mit Anfassen. Dafür bin ich zu alt und meine Persönlichkeitsstörung zu manifestiert.