Fuji Pro 400H

Im Tiefkühlfach liegen noch einige Rollen des Fuji Pro 400H. Vor Jahren habe ich sie nach einigen wenig erfolgversprechenden Versuchen sozusagen auf Eis gelegt. Jetzt wieder rausgekramt, denn im Frühling kann man auch mal was in Farbe machen. Boxspeed ist ISO 400, der Film gilt aber als lichthungrig – vielleicht der Grund weshalb ich seinerzeit an ihm gescheitert bin – man solle ihn eher mit ISO 200 oder sogar ISO 100 belichten. Ich habe mich für ISO 100 entschieden, weil die Filme schon 2013 abgelaufen sind und trotz Aufenthalt im Eisfach sicher schon etwas an Empfindlichkeit eingebüßt haben. Ich werde sie bei Mein Film Lab entwickeln und scannen lassen, weil mir das Gefummel mit der Farbabstimmung auf die Nerven geht. Ergebnisse dauern noch aber ich bin schon gespannt.

Erster Diafilm

Der erste entwickelte Fujichrome Provia 100f, belichtet im Format 6×7, ist da. Zwischenzeitlich war ich unsicher geworden, ob ich mit den engeren Belichtungsgrenzen des Diafilms zurecht kommen würde. Nun, es passt eigentlich immer. Bei angewendeter Lichtmessung sehr gut, bei Spotmessung auf die „Lichter“ (Speicherung als „Highlight“ mit anschließender Durchmessung des Belichtungsspielraumes im Gesamtmotiv) ist das Ergebnis einen Tick zu dunkel. Im zweiten Fall also zukünftig eine halbe Blende mehr. Bin insgesamt sehr zufrieden. Auf der Leuchtplatte sieht es hervorragend aus, mal sehen wie sich der Provia scannen lässt.

Filmwahl

Den Vormittag damit verbracht, den ersten Ektar zu scannen. Ich glaube der Ektar und ich, wir werden keine Freunde. Die Farbabstimmung gefällt mir nicht so, es ist nicht nur die hohe Farbsättigung, die mich stört. Einen zweiten Ektar habe ich heute zur Entwicklung gebracht, die restlichen werden bis auf weiteres im Kühlschrank auf Eis gelegt. Habe nun einen der neuen Portra 160 eingelegt. Der soll sich von der Anmutung her zwischen der alten NC- und VC-Variante befinden. Hoffe er neigt mehr zum alten Portra 160NC. Vermute stark, ich werde was meinen Standard-Farbnegativfilm angeht zum Portarianer.