Banding-Workaround

Winterzeit ist Bandingzeit. Jedenfalls wenn Schnee liegt, man auf Farbnegativ- oder Schwarzweißnegativfilm fotografiert und einen Epson V700 Scanner zum digitalisieren verwendet. Banding, das sind diese verdammten Streifen in hellen (Schnee!), strukturarmen Bildflächen, die eine Reflexion des unbelichteten Negativrandes in eben diesen angrenzenden hellen Bildteilen darstellt. Das bekommt man mit Bildbearbeitung kaum weg. Besser ist es, das Banding von vornherein physisch zu vermeiden.

Es gibt verschiedene Vorschläge im Netz, wie das zu bewerkstelligen ist. Man müsste eine Abdeckung verwenden, die den unbelichteten Negativrand von der Lichtquelle des Scanners abschirmt. Diarahmen sind eine gute Idee, nur brauchte ich welche in 6×6 (gibt es), 6×7 und 6×9 (schon schwieriger) oder man bastelt sich selbst solche Rahmen aus dunklem Karton. Nichts für mich. Mir kam der Gedanke, dass es ausreichend sein müsste, wenn man die Negative so in den Negativhalter einlegt, dass die bandingempfindlichen Bereiche vom Halter selbst abgedeckt werden und zusätzliche zu den äußeren Seiten des Scanners weisen. Die zur Mitte des Scanners zeigenden Bereiche sind ohnehin nicht vom Banding betroffen und können mit Negativrand gescannt werden. Und es funktioniert. Auf diese Weise verliert man zwar beim Scannen ca. einen Millimeter des belichteten Filmes an der abgedeckten Seite aber das Banding tritt definitiv nicht mehr auf.

Transformationsverluste

Wie früher auch schon – ich hatte das nur leider schon wieder vergessen – habe ich einige Probleme, die Diavorlagen in Scans zu überführen, die den brillanten analogen Vorlagen auch nur annähernd entsprechen. Sehr betrübt über diesen Umstand. Wenn der aktuelle Fujichrome Provia 100f durch ist, werde ich vielleicht doch erst einmal wieder einen Kodak Portra 400 aus dem Eisfach holen.

Dia-Scan

Die zwei Diafilme am Ende doch noch ins Digitale überführt. Die grauslichen Erstresultate hingen hauptsächlich mit unlogischem Farbmanagement zusammen. Jetzt sieht’s viel besser aus, die „innere“ Leuchtkraft und der 3D-Effekt lassen sich aber trotzdem partout nicht in den Scan hinüberretten. Schade. Muss man so hinnehmen.