Erste Erfahrungen

Heute den ersten entwickelten Portra 160 abgeholt. Hatte ein paar Langzeitaufnahmen versucht. Alles ganz gut geworden, nur teilweise etwas zu hell. Nicht überbelichtet, nur eben für die vorherrschende Lichtstimmung etwas zu hell. Hatte zur gemessenen Belichtungszeit jeweils eine halbe Blende zugegeben bzw. entsprechend mehr Zeit. Das schien mir recht konservativ, ist aber wohl doch noch zu viel. Der neue Portra 160 scheint zumindest bis zwei Minuten Belichtungszeit keinen nennenswerten Schwarzschildeffekt aufzuweisen. Ich muss das noch weiter überprüfen. Werde bis auf weiteres bei bis zu zwei Minuten Belichtungszeit keine Korrekturen mehr vornehmen.

Großlabor

Am Dienstag den zweiten Ektar testweise bei Schlecker abgegeben, die lassen bei CEWE entwickeln. Auf den Fototaschen steht zwar nichts von Rollfilm, der würde aber problemlos entwickelt, hieß es im Internet. Nach Kontrolle der Negative, muss ich sagen: Sehr gute Arbeit. Keine Flecken (!), kein Staub, nur ein paar Kratzer und Wischspuren. Der Film wurde in Zweierstreifen geschnitten (ideal zum Scannen) und ist kaum gewölbt. Hatte dazu Abzüge bestellt im Format 10×15 cm, wegen des Rollfilmformats 6×7 wurden Abzüge von ca. 10×12,7 cm geliefert. Das Ganze für 3,75 €. Kann man wirklich nicht meckern. Ich werde es wieder tun.

Filmwahl

Den Vormittag damit verbracht, den ersten Ektar zu scannen. Ich glaube der Ektar und ich, wir werden keine Freunde. Die Farbabstimmung gefällt mir nicht so, es ist nicht nur die hohe Farbsättigung, die mich stört. Einen zweiten Ektar habe ich heute zur Entwicklung gebracht, die restlichen werden bis auf weiteres im Kühlschrank auf Eis gelegt. Habe nun einen der neuen Portra 160 eingelegt. Der soll sich von der Anmutung her zwischen der alten NC- und VC-Variante befinden. Hoffe er neigt mehr zum alten Portra 160NC. Vermute stark, ich werde was meinen Standard-Farbnegativfilm angeht zum Portarianer.