Stadt-Spaziergang

Diesmal mit N. auf Tour durch das Uni-Viertel im Dresdner Süden. Und gleich noch den Fichte-Turm besichtigt, der zufällig geöffnet hatte. Ich habe N. einen kleinen, weißen Herrnhuter Stern geschenkt. Kam gut an. Denke zudem seit einiger Zeit über Baby-Berkshires nach – noch zu früh?

Fast ein Waldgang

Tour durch Weinböhla mit N. bei trübem Novemberwetter. Ich mag trübes Novemberwetter sehr, das reduziert die Idiotendichte im Freien zuverlässig auf ein hinnehmbares Niveau. Drei Türme wurden besichtigt und Katzen gestreichelt. Widerstandsstrategien gegenüber einem sich übergriffig verhaltenden und immer hysterischer linksdrehenden Obrigkeitsstaat wurden angedeutet: keine Kommunikation, keine Kooperation, Hintertreiben und Sabotieren von Maßnahmen, kalte Verachtung. Später Fischgerichte in Meißen verzehrt.

Naturbetrachtungen

Im Garten eine Igelfamilie. Sie fressen in der Dämmerung die auf den Boden gefallenen Reste des Riesenmeisenknödels. Der Waschbär hat diese Tätigkeit eingestellt. Er wurde längere Zeit nicht mehr gesehen.

Mit N. unlängst auf der Deutschen und der Römischen Bosel unterwegs gewesen. Gespräche geführt und den Ausblick genossen. Keine Einkehr in eine Gaststätte, da N. ein ungeimpfter Paria ist. Ich dagegen geimpft doch Paria aus Überzeugung.

Großer Spaziergang

Gestern seit langem wieder einmal mit N. auf Tour. Den ganzen Nachmittag in Freiberg und Umgebung unterwegs gewesen. Zeitzeugen der langen Bergbaugeschichte wurden besichtigt – Alte Elisabeth, Reiche Zeche, Herders Ruhe, Roter Graben und nebenbei eine Katze und ein Pferd gestreichelt. Keine Einkehr in eine Schänke wie sonst im Verlauf üblich, nur einen Power-Riegel aus dem Rucksack verzehrt. Weitgehend gute Gespräche. Ihre politische Naivität sehe ich ihr nach. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck, das ist doch heute schon mal was.

Was am Kopf

Von Dienstag bis Donnerstag die Handwerker im Haus. Sie haben die alte Heizungsanlage herausgerissen und im Verlauf eine neue installiert. Alles nahezu optimal gelaufen. Die neue Anlage funktioniert problemlos nur noch etwas Feinabstimmung ist notwendig. Als Kollateralschaden möchte ich meine mir in diesem Zusammenhang zugezogene klaffende Kopfplatzwunde oberhalb des rechten Auges bezeichnen. Viel Blut und erstaunlich wenig Wut meinerseits nach der Kollision mit der Leiter zum Dachboden. Die Steri-Strips sollen drei Tage auf der Wunde verbleiben. Ich hoffe auf eine schöne Narbenbildung. Gestern dann trotz Kopfverband eine respektable Runde mit N. durch die nähere Umgebung gedreht. Anschließend in einem Landgasthof der alten Schule eingekehrt – wunderbar. Die Eventgastronomie kann mich am Arsch lecken.