Digitalisierung

Kleines Fazit der delegierten Filmscannerei: Mit den Scans des farbigen Kleinbildfilms sehr zufrieden. Kleiner Beschnitt technisch bedingt. Entwicklung und/oder Scan des schwarzweißen Rollfilms leider enttäuschend. Technisch gut aber weit ab von dem, was ich mir vorgestellt habe. Jedenfalls gefallen mir meine unbeholfenen Epson V700 Scans besser.

Dev&Scan

Ich habe schon viel Gutes von »Mein Film Lab« gelesen und gesehen, einem kleinen Labor, das neben der Filmentwicklung und Ausbelichtung auch hochwertige Scans der Negative anbietet. Mit dem dort verwendeten Fuji Frontier SP 3000 ist eine Scanqualität möglich, die ich mit meinen Hausmitteln niemals erreichen kann. Auch die Zeitersparnis gegenüber dem selbst scannen und nachbearbeiten ist an Anreiz. Den Preis für das ganze Paket empfinde ich als angemessen. Wenn der 90. Rollfilm voll ist, was noch einige Zeit dauern wird – habe ich schon angesprochen, dass ich wenig Zeit habe? – geht er in den Hürtgenwald.

Transformationsverluste

Wie früher auch schon – ich hatte das nur leider schon wieder vergessen – habe ich einige Probleme, die Diavorlagen in Scans zu überführen, die den brillanten analogen Vorlagen auch nur annähernd entsprechen. Sehr betrübt über diesen Umstand. Wenn der aktuelle Fujichrome Provia 100f durch ist, werde ich vielleicht doch erst einmal wieder einen Kodak Portra 400 aus dem Eisfach holen.

Diafilm

In den letzten Wochen wieder einen Fujichrome Provia 100f belichtet. Die visuelle Kontrolle der Dia-Scans via Leuchttisch ist ein unglaublicher Vorteil. Ich plage mich gelegentlich mit dem Beheben von Farbstichen in den Scans der Negativfilme. Als Korrektiv hat man da nur seine unzuverlässige Erinnerung an die Szenerie. Die Herangehensweise an das Scannens der Diafilme habe ich auch etwas modifiziert. Mit ColorPos einem Modul des ColorPerfect-PlugIns sind die Scan-Ergebnisse wesentlich näher am Original.

Dia-Scan

Die zwei Diafilme am Ende doch noch ins Digitale überführt. Die grauslichen Erstresultate hingen hauptsächlich mit unlogischem Farbmanagement zusammen. Jetzt sieht’s viel besser aus, die „innere“ Leuchtkraft und der 3D-Effekt lassen sich aber trotzdem partout nicht in den Scan hinüberretten. Schade. Muss man so hinnehmen.