Farbe vs. Schwarzweiß

Zuletzt wieder einige 120’er Farbfilme probiert (Kodak Portra 160 und 400). Es funktioniert nicht recht. Die Ergebnisse sind fast immer anders als vorgestellt. Zum großen Teil liegt das wahrscheinlich an der nachgeschalteten hybriden Verarbeitung und meiner mangelnden Begabung dafür. Ich habe keine Geduld ewig am finalen Look herumzuschrauben, der dann doch fast immer unbefriedigend ist. Schwarzweiß (Kodak Tri-X 400) dagegen passt fast immer. Die letzte Box (5 Filme) gehört allerdings zu einer Charge, die Probleme machen kann. Ich lasse es darauf ankommen, falls die beschriebene Geisterschrift auftaucht, buche ich den Versuch als Experiment.

Filter

Lange überlegt, welcher Filter für die Schwarzweißfotografie anzuschaffen sinnvoll wäre. Letztlich für einen Orange-Filter entschieden. Gelb erscheint mir als zu schwach, rot – selbst in der hellen Variante – als zu stark. Filterfaktor 4 ist zwar schon ganz ordentlich aber für einen Stativfanatiker wie mich und bei Verwendung des Kodak Tri-X 400 unproblematisch.

Unbunt vs. bunt

Zwei Schwarzweißfilme – Fuji Neopan Acros 100 – belichtet. Die Ergebnisse meist ganz in Ordnung. Das Problem, Schwarzweiß fühlt sich nicht richtig an. Oder liegt es am Film? Bei Gelegenheit werde ich noch einige Kodak Tri-X 400 belichten, in der Hoffnung, sie passen besser zu meiner emotionalen Verfasstheit. Ansonsten weiter mit den Portras, die ich wegen der typischen Farben und des geringen Kontrastes – äh, nun ja – liebe.

Ilford XP2 Super

Die Ergebnisse des Ilford XP2 gefallen mir. Die erste Hälfte des Films hat noch Testcharakter, die zweite Hälfte ist schon vorzeigbar. Ich habe den 400er Film durchweg mit ISO 200 belichtet, da soll er den größten Kontrastumfang bewältigen und das Korn sei am unscheinbarsten. Ich habe keinen Vergleich und glaube das einfach. Auf alle Fälle kommt der Film bald wieder in die Kamera.