Negativentwicklung

Werde zukünftig meine Schwarzweißfilme (Tri-X 400) selber entwickeln. Stelle mir dabei Kodak XTOL in der Verdünnung 1+2 als Entwickler vor und werde mich darauf einschießen. XTOL war von Anfang an in der engeren Auswahl, letztlich gab der XTOL-Guru Jörg Bergs den Ausschlag. Kaufe jetzt Stück für Stück das benötigte Equipment zusammen.

Die in der nächsten Zeit hier gezeigten Fotos sind alle noch durch das Photo Studio 13 in Stuttgart entwickelt worden. Dort wurde vermutlich T-MAX Entwickler benutzt, ich weiß es leider nicht. Die Ergebnisse haben mir jedenfalls auch immer gut gefallen.

Schwarzweiß

Nach einiger Eingewöhnung ist die Ausbeute an akzeptablen Negativen bei Verwendung von Schwarzweißfilm wesentlich größer als bei Farbfilm. Von der – für mich – einfacheren Scanbearbeitung mal abgesehen. Neben dem Fortfall der Farbe gefällt mir vor allem der höhere mögliche Abstraktionsgrad. Man klebt nicht so an der Realität. Linien, Flächen, Formen und Strukturen, hell und dunkel – das ist es.

Chromogener SW-Film

Möchte schon seit einiger Zeit wieder einen Schwarzweißfilm probieren. Im Kühlschrank liegen auch noch ein paar klassische – Kodak Tri-X und Fuji Neopan Acros – die möchte ich aber selber entwickeln. Dafür fehlt mir im Moment noch die Ausrüstung, die Zeit sowieso und das Staubproblem beschäftigt mich ebenfalls stark. Deshalb und wegen der überwiegend guten Kritiken habe ich mir heute 5 Rollen Ilford XP2 Super bestellt. Das ist ein „unechter“ Schwarzweißfilm der im standardisierten C-41 Prozess entwickelt wird, sozusagen ein Farbfilm, dem die Farbe fehlt. Ich kann ihn einfach bei Schlecker in die Fotobox werfen und CEWE kommt problemlos damit klar. Ein weiterer Vorteil, beim Scannen der Negative funktioniert die Staub- und Kratzerentfernung via ICE – nicht möglich beim klassischen Schwarzweißfilm auf Silberhalogenidbasis.