Nutzung, sekundäre

Auf dem sonntäglichen Supermarktparkplatz die Sommerräder ans Auto geschnallt. Dabei durchaus nicht alleine gewesen. Ein paar Muttis durften mit Vatis Auto über das Gelände ruckeln – Vati gestikulierend auf dem Beifahrersitz. Kinder mit Fahrrädern und Anhänger suchen, statt zu spielen, die Abfallkörbe nach verwertbarem Leergut ab. Städtische Hundebesitzer fahren vor und lassen ihre mitgebrachten Waldis abkacken. Coole junge Milchbärte machen mit Autos, die so alt wie sie, dröhnend ein paar Runden. Später kommt noch ein Reifenwechsler dazu.

Ausflügler

Habe versucht mich im Wald vor den umherstreunenden Menschenmassen zu verstecken. Hat nur bedingt funktioniert. Am Sonntag, bei schönem Wetter, wird alles ausgeführt, was Beine hat: Kinder, Hunde, Ehefrauen. Was nicht laufen kann, fährt Fahrrad. Nur mit großer Mühe dann doch noch ein einsames Plätzchen gefunden.

Putzverweigerung

Gerade fiel mir die Aussage von Elke Heidenreich aus der letzten Sendung Lesen vom Freitag wieder ein:

„Der Sinn des Lebens kann nicht darin bestehen eine aufgeräumte Wohnung zu hinterlassen.“

So einen Sonnentag sollte man nicht mit einem Staubwedel in der einen und dem Staubsaugerrohr in der anderen verbringen. Das ist klar. Deshalb werde ich heute Nachmittag außerhäusig meine Zeit verbringen. Vielleicht erledigt Mme. Lilli inzwischen die notwendigen Reinigungsarbeiten.