Stauchitz, Hof und Staucha

In der Nähe der alten Pappmühle in Stauchitz soll sie liegen, die Burg Gana, welche Heinrich I. im Winter 928/929 auf seinem Zug gegen die Daleminzier nach zwanzigtägiger Belagerung zerstört hat. Die Erwachsenen wurden sämtlich getötet, die Kinder in die Gefangenschaft geführt, die Anlage nieder gebrannt. Dieses Ereignis markiert, wenn man so will, den Anfang der späteren Mark Meißen des späteren Sachsens. So wird aus einem Blutbad am Ende große Geschichte. Heute sieht man im Acker noch einen kleinen unscheinbaren Hügel.

Von Stauchitz bin ich weiter nach Hof gelaufen und sitze dort im Schlosspark mit wunderbarem alten Baumbestand. Später will ich noch nach Staucha, wo der Herr Sodann seine Bücher hortet.