Regendefizit

Der Regen der letzten Tage hat das inzwischen entstandene Defizit noch lange nicht wieder aufgefüllt. Bis zwei Meter tief soll die Trockenheit schon reichen, das bisschen Regen ging nach unterschiedlichen Angaben nur zwei bis vier Zentimeter ins Erdreich. Und jetzt geht es wieder sonnig und trocken weiter, höchstens mal ein Gewitterschauer. Der Wald macht stellenweise schon einen herbstlichen Eindruck, die Blätter gelb und braun manche Bäume bereits ganz kahl. Im Neubaugebiet in der Nachbarschaft ist jeder zweite gepflanzte Straßenbaum tot. Kein Mensch hat sie gewässert. Jedes zweite neue Haus hat dagegen eine Klimaanlage.

Dürre

Alles staubtrocken. Die Wiesen grau, im Wald ist es auch nicht besser. Die Felder fangen beim Versuch sie abzuernten Feuer und fackeln ab wie nichts. Keine Ahnung, wann es das letzte Mal richtig geregnet hat. In der Stadt ist es nicht auszuhalten. Die Klimaveränderungen sind eine große Herausforderung für die Stadtplanung. Ein Thema, das mich sehr interessiert.

Trockenheit

Ein Mann klettert in den aufgeschütteten Schotterflächen des letzten Hochwassers herum auf der Suche nach dem verantwortlichen Bächlein. Kommentiert wird sein Tun von zwei hauseigenen Irren, die auf der anderen Bachseite gestikulierend über das Geländer hängen.

In der Nacht unruhiger, klebriger Schlaf, später Blitzkaskaden mit permanentem Donnergrollen aus Südwest und handtellergroße Regentropfen.