Eine Art Tagebuch…

Beobachtungen ¦ Fotos ¦ Notizen

Zu Füßen

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Written by Ferdinand Bardamu

5. Juli 2009 um 22:47

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Zwischennotizen

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Kann sehr gute und auch optisch ansprechende To-do-Listen anlegen. Habe aber Probleme bei der Abarbeitung. Das sollte am besten jemand anders übernehmen.

Arbeite sehr gerne am Wochenende, besonders am Sonntag. Die Stadt ist dann morgens so schön menschenleer. Viele Ampeln schlafen noch oder blinken gelb vor sich hin.

Heute Abschiedstour in der Ambulanz. Das letzte Öko-Ei mit Kaffee bei Herrn M. in der Küche verzehrt. Bald nun für Wochen im Hospiz. Keine Angst vor der konzentrierten Begegnung mit Sterben und Tod, nur diffuse Angst zu versagen.

Written by Ferdinand Bardamu

5. Juli 2009 um 17:03

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Im Urnenhain

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Written by Ferdinand Bardamu

4. Juli 2009 um 17:07

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Elektrisches

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Habe mich heute unter Buchen aufgehalten – während eines Gewitters. Falls das nichts genutzt hätte, wäre ich dennoch nicht fehl am Platze gewesen. Die Buchen standen auf dem Johannisfriedhof in Dresden.

Vorher war ich bei der wunderbaren Frau B., die selbst im verschwitzten Zustand noch sehr gut aussieht. Ich habe das dienstliche Gespräch künstlich in die Länge gezogen und ihr zum Abschied gleich zweimal die Hand gegeben. Natürlich ist auch die Hand – Pars pro toto – von hervorragender Qualität. Ein haptisches und optisches Gedicht.

Written by Ferdinand Bardamu

1. Juli 2009 um 20:13

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Blick zurück

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Written by Ferdinand Bardamu

30. Juni 2009 um 17:54

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Mein Auto

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Der Marder, das Arschloch, hat in den Kühlschlauch meines Autos gebissen. Die Spuren wurden mir heute vom Kfz-Meister gezeigt. Nicht, dass es schon reichte, wenn der Marder mit seiner Frau auf meinem Auto des nachts Walzer tanzen würde. Walzer muss es nämlich sein, wie ich aus der Fußspurenlage fast jeden Morgen schließen kann.

Jetzt kommt also zu den anderen tausend Kleinigkeiten noch ein neuer Kühlschlauch hinzu. Sitze nun paralysiert vor dem verstaubten Telefon, in der Angst, der KfZ-Meister könnte anrufen und weitere gefundene und unbedingt zu behebende Kleinigkeiten vermelden. Übrigens war die Werkstatt schön menschenleer, was leider die Preise bisher nicht beeindruckt hat.

Written by Ferdinand Bardamu

29. Juni 2009 um 12:03

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Weg

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Zwei Dinge starben unlängst. Der Weltkulturerbetitel für Dresden und ein abgegessener Popbarde. Finde medial das eine zu wenig, das andere zu viel beweint.

Written by Ferdinand Bardamu

27. Juni 2009 um 12:21

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Mal festgehalten

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  • Frauen mit kieksenden Piepsstimmen gehen mir auf die Nerven. Möchte ihnen immer Whiskey und Zigaretten anbieten.
  • Viele können mit Kritik nicht umgehen. Ich kann mit Lob nicht umgehen, das ist viel schlimmer.
  • Wurde gestern von einer Patientin als “Igel auf zwei Beinen” bezeichnet. Finde mich treffend charakterisiert.

Written by Ferdinand Bardamu

27. Juni 2009 um 12:05

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Lebensgefahr

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Written by Ferdinand Bardamu

23. Juni 2009 um 20:47

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Bruchstückhaftes

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Heute mehrfach einsam gefühlt. Das Los aller großen Männer! Kleiner Scherz. Man muss sich dem Empfinden manchmal hingeben, nur nicht zu sehr. Sonst wird’s peinlich. Und Weinerlichkeit geht mir nicht nur bei anderen auf die Nerven.

Ich würde gerne etwas schreiben, nur geht das gerade nicht. Der Kopf ist leer. Und Befindlichkeitsbloggen ist grundsätzlich abzulehnen. Schlechter Stil.

Heute Nachmittag im Wald gewesen. Herumgestromert. Schön war es dort und vom Regen alles feucht. Die Hosen bis zum Knie und die Schuhe wurden nass. Ein mir unbekanntes Insekt stach mich bei Fotoaufnahmen in den rechten Zeigefinger. Ich habe es umgebracht.

Written by Ferdinand Bardamu

23. Juni 2009 um 20:47

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