Stieß als ich über die Dietrich laß auch auf Hemingway. Fand bei ihm die mir sehr zusagende Eisbergtheorie:

Wenn ein Prosaschriftsteller genug davon versteht, worüber er schreibt, so soll er aussparen, was ihm klar ist. Wenn der Schriftsteller nur aufrichtig genug schreibt, wird der Leser das Ausgelassene genauso stark empfinden, als hätte der Autor es zu Papier gebracht. Ein Eisberg bewegt sich darum so anmutig, da sich nur ein Achtel von ihm über Wasser befindet.

Wenn man so vermessen sein wollte, ein Blog als literarische Kategorie zu begreifen, passten diese Aussagen sehr gut. Problematisch nur: was mir gestern klar schien, ist es heute nicht mehr. Aber ist das wichtig? Aufrichtigkeit und Klarheit für einen Moment ist schon viel. Mehr ist nicht drin.


Wenn du deinen Gefühlen so sehr nachgibst, daß sie dich beherrschen, wirst du zur Plage für deine Umwelt.

Marlene Dietrich, Nehmt nur mein Leben…


Frauenzimmer

30Jun08

Ertappe mich seit letzter Woche wiederholt dabei an die wunderbare Frau S. zu denken. Vielschichtiges Gedankengut. Zutiefst unkeusches ist auch dabei aber durchaus nicht dominierend, das allein würde ihr gar nicht gerecht.

Habe eine große Vorliebe für traurige Frauen. Wenn ich nur nicht selber so verkorkst wäre…


Niedrigwasser

29Jun08

Photobucket


Heilsarmee

28Jun08

Bin durch einen Umstand, den ich vergessen habe auf diesen White Stripes Song aufmerksam geworden. Jetzt läuft “Seven nation army” in der Heavy Rotation in meinem Kopf. Selber schuld.


Gestern im Botanischen Garten in Dresden gewesen. Löblich aber mir unverständlich, dass der Eintritt kostenlos ist. Zur Zeit blüht da alles mögliche. Mehrere leckere Mädchen waren da und malten Pflanzen, Kunststudentinnen wahrscheinlich.

Weiter hinten im Gelände saß eine junge Frau auf einer Bank und ließ Meisen Krümel aus der Hand picken. In der Gemüseabteilung traf ich ein rotes Eichhörnchen an (lebend), auf einem Weg eine kopflose Ratte (tot).


Photobucket


Der Geist ist willig, aber der Fleiß ist schwach.


Vokabeln

23Jun08

Las heute während einer langen Tirade des 68′er Graubartes den hübschen Begriff “diffus kreativ” in meinem roten Kalender (7. August 2008). Diffus ist eine Lieblingsvokabel von mir. Sehr schön. Fast so schön wie indifferent, eine weitere Lieblingsvokabel.


Einzeiler

23Jun08

Dass Menschen sich ändern können, ist auch so ein Ammenmärchen.




Ostblog Autor