Was anderes (II)

Letzte Woche habe ich mich in eben jener Klinik umgesehen – Neurologische Station. Dort liegen einigermaßen stabilisierte Patienten in frühem Stadium der Rehabilitation. Durchaus starker Tobak. Medizinisch in dieser Konzentration eine Herausforderung für mich.

Ich habe Zweifel ob die menschliche Seite, die Zuwendung zum Patienten, besser ist als das, was ich bisher kenne und hatte mir im anschließenden Gespräch Bedenkzeit für meine Entscheidung ausbedungen. Vor ein paar Tagen habe ich letztlich zugesagt. Der Osterhase bringt einen neuen Arbeitsvertrag.

Farbe

B+W hat sein Filterprogramm radikal zusammen gestrichen, Skylight-Filter werden gar keine mehr hergestellt. Deshalb freue ich mich endlich ein Exemplar mit dem von mir benötigten exotischen Durchmesser von 40,5 mm als Restposten im Internet gefunden zu haben. Im Tiefkühlfach schlafen noch zwei Fujichrome Provia 100f Diafilme, die ich mir gut mit einer etwas wärmeren Farbgebung vorstellen kann.

Verluste

Am Waldrand ein kleiner Tierfriedhof, Hunde und Katzen liegen hier begraben. Ich will ihn mir ansehen; das Tor jedoch ist abgeschlossen, Besuch nur nach vorheriger Anmeldung.
Die plattgefahrenen Kröten auf der kleinen Straße vor dem Friedhof sind keine Haustiere und haben auch sonst wegen fehlender Niedlichkeit kein Anrecht auf einen Platz darauf, sie müssen in der Sonne bleichen. Damit der Krötenblutzoll nicht noch steigt, helfe ich einigen erschöpften Exemplaren bei der Straßenüberquerung. Sie kommen alle vom Wald herunter und wollen zum Teich hinüber. Der Weg ist weit, wenn man so kurze Beine hat, und so halten sie mitten auf der Fahrbahn inne und ruhen sich aus. Ich ermuntere sie mit kleinen Fußtritten ihre Wanderung wieder aufzunehmen und rette so mehrere Krötenleben.