Was am Kopf

Von Dienstag bis Donnerstag die Handwerker im Haus. Sie haben die alte Heizungsanlage herausgerissen und im Verlauf eine neue installiert. Alles nahezu optimal gelaufen. Die neue Anlage funktioniert problemlos nur noch etwas Feinabstimmung ist notwendig. Als Kollateralschaden möchte ich meine mir in diesem Zusammenhang zugezogene klaffende Kopfplatzwunde oberhalb des rechten Auges bezeichnen. Viel Blut und erstaunlich wenig Wut meinerseits nach der Kollision mit der Leiter zum Dachboden. Die Steri-Strips sollen drei Tage auf der Wunde verbleiben. Ich hoffe auf eine schöne Narbenbildung. Gestern dann trotz Kopfverband eine respektable Runde mit N. durch die nähere Umgebung gedreht. Anschließend in einem Landgasthof der alten Schule eingekehrt – wunderbar. Die Eventgastronomie kann mich am Arsch lecken.

Landpartie

Mit N. in große Gluthitze eine Runde gedreht. Am Rand des Golkwaldes entlang über Feldwege, durch den Seußlitzer Grund zum Seußlitzer Schlosse hin ging der Spaziergang, dort reichlich gegessen und über die Goldkuppe zurück. N. fehlt analytische Tiefe und politischer Weitblick, sie verspürt aber wie viele das große diffuse Unbehagen. Das ist wenig aber besser als nichts. Unabhängig davon ist es angenehm mit ihr zusammen zu sein. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck. Und weil sie darüber hinaus jung und schön ist, kann ich alter weißer Mann ein wenig mit ihr angeben.

Aufraffung

Nach der Zerstörung der ersten Mint SLR670-S im letzten dunklen Herbst, liegt seit einem dreiviertel Jahr der ungenutzte Nachfolger auf meinem unaufgeräumten Schreibtisch herum. Nie hatte ich Muße mich damit zu befassen. Jetzt habe ich sie bereit gemacht und versuche eine neue Annäherung an die Fotografie im Allgemeinen und an die Sofortbildfotografie im Besonderen. Bitte nun noch dringend um das Erscheinen der Muße.

Nachtrag: Die Muße kommt nicht. Hat nur von Ferne abgewunken was die Sofortbildfotografie betrifft.

Sprachlos

Suchte ich ein passendes Schlusswort für mein überlebtes Weblog, könnte dieses Fundstück, das ich drüben beim Gottseibeiuns in einem Kommentar fand, kein besseres sein:

„Für unsere Generation ist doch wohl ein anderer starker Eindruck maßgeblich: gefangen zu sein zwischen einer sich auflösenden Vergangenheit und einer Zukunft, die ins Nichts führt.“